Der Tanz möchte das Auge und die Seele des Publikums erreichen, ähnlich wie
die Musik das Ohr und die Seele; wie die Sprache das Ohr und den Intellekt.
In der tänzerischen Umsetzung sind keine bestimmte Figuren vorhanden, die die Geschichte verkörpern. Die Tänzerinnen verstehen sich vielmehr als Metaphern. Sie geben sich der Dynamik, dem Unterton einzelner Situationen und Ereignisse, des Mythos hin. Sie lassen Stimmungen, die sich aus dem Text und der Musik ergeben, sichtbar werden. Sie wollen das Auge herausfordern, sich mit dem Ohr zu verbünden - aus beiden Eindrücken ein Gesamtes entstehen zu lassen und sich dem hingeben, was sich zwischen Auge und Ohr entwickelt.
(Brigitta Schrepfer)
PREMIERE: 7. SEPTEMBER 1999
im neuen KONGRESSZENTRUM, LUZERN, SCHWEIZ innerhalb der INTERNATIONALEN MUSIKFESTWOCHEN
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