
Bisweilen absurd, humorvoll, aber dennoch treffend wagen die die beiden Choreografinnen Brigitta Schrepfer und Christiane Loch ins Grenzgebiert zwischen den uniform Angepassten und jenen, die sich ganz sich selbst sind – Eigenbrötler eben.(St. Galler Tagblatt, Urs. M. Hemmi)

Mit gewichtiger Leichtigkeit aus der Reihe tanzen (Andrea Frei, Surprise)

Auf einem Radius von minimalen 1,5 Metern vollbringt das Tanz-Ensemble SOMAFON Grossartiges. (Schweizer Illustrierte, 30.1.06)

Fünf rotgeschopfte Mädchen erzählen mit der universellen Sprache von Tanz und Musik von Freundschaftsritualen, Imponiergehabe und Szenen der Ausgrenzung, wie sie sich tagtäglich auf den Pausenplätzen abspielen.(Tages Anzeiger, Bellevue, 19.3.05)

Das grundlegend Weibliche – Um Luft und Liebe ging es bei dem Tanztheater «Sie & Air». Drei Schweizerinnen boten Ungewohntes und Ungewöhnliches, hellblaue Träumerei, skurrile Märchenszenen und genau 60 Minuten lang - perfekte Choreographie.(Cornelia Addicks, Schwäbische Zeitung, August 1999)

Körperlich virtuos, eigen im Stil und inhaltlich höchst spannend. Schrepfer entwickelte eine tänzerische Körpersprache, die überall und unmittelbar verstanden wird. Ihr gelingt es zudem, wirkungsvoll Musik einzusetzen und mit einfachen wie raffiniert ausgeleuchteten Bühnenbildern eine dynamische Beziehung zu Körperbewegungen zu schaffen.
(Fridolin, Swantje Kammrerecker)

Von der Ausdrucksgestik ist das alles sehr klar dargestellt, der Ablauf spannend und bringt durch stets unvorhergesehene Handlungsweisen überraschende Momente, vor allem aber gewinnt das Stück durch eine befreiend humoristische Darstellungen der verschiedenen Gefühlsebenen: Unsicherheit, Flirt, schlechtes Gewissen, Ablenkungsmanöver, Rache.(Zeitschrift Tanz & Gymnastik, 4/2002 Dorothea Kahr)

Tanz als Bewegung ist etwas, das für die Zukunft öffnet - durch Verharren aber wird sie verschlossen. Dieser Abend ist selber ein Stück Zukunft. Das Projekt hat einen innovativen Aspekt: Tanz ist normalerweise nicht in der Kirche beheimatet, zumindest nicht in der evangelischen. Ganz klar ist Eléion als kulturellen Anlass zu sehen.(Christina Thurner, Neue Zürcher Zeitung, 11. Nov. 2000)

Die Truppe brachte eine einzigartige Tanznummer auf das Parkett der Kantonsschule, die zugleich höchste Bewegungskultur und Professionalität sowie viel Spontanität in sich birgt. (Die Südostschweiz, Glarnerland, Eugen von Arb)

...und gerade diese Ausweglosigkeit, welche die Choreographin Brigitta Schrepfer mit allen Mitteln des Tanzes und der Körpersprache auf zeichnet, hält das Publikum in dauernder, atemloser Spannung.(St. Galler Tagblatt)

Die Verbundenheit, der Freiheitsdrang, der Trotz, die Lebensfreude, alles kam leichtfüssig, grazil und wie von selbst über die Bühne. Reiner Genuss war es zuzusehen und zuzuhören, mitzugehen und mitzufühlen. (Glarnerland, A. Kamm)

Barfüssig, im schlicht dunkelroten Kleid, von tiefem Ernst beseelt und mit ruhigen Bewegungen, abrupt in aufrührerische Wirbel übergehend, wurde die Musik im Tanz sichtbar und lebendig. (Zolliker Bote)

Wenn es auf der Bühne wie in einem Sägewerk kreischt und dröhnt, gibt es keinen Zweifel, dass das Zucken und Zappeln der sechs Tänzerinnen im Bühnenvordergrund dem Tod Eurydikes nach dem Biss der Schlange gilt. Im Prinzip widersetzte sich der Tanz gerade solch eindeutiger Illustrierung. (Neue Luzerner Zeitung, Urs Mattenberger)