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...in ihre Schachtel zurückzogen.» (Lichtensteiner Vaterland, 15.5.06)
 
Produktion Motivation Medien Werbung Videosequenzen Technik Bühne
 
Produktionen - Les amuse bouches
Das Tanzensemble mit dem minimalsten Radius
Impressionen - Les amuse bouches
 
Fotos von Bernhard Fuchs
 
Obiges und weiteres Bildmaterial der Produktion Les amuse bouches kann in der gewünschten Auflösung bei andrea.freund@SOMAFON.com bestellt werden.
Produktion / Entstehung - Les amuse bouches nach oben
Les amuse bouches ist TANZ und THEATER auf minimalem Raum und mit maximaler Wirkung. Eigensinnig. Verspielt. Verführerisch.

Zwei Tänzerinnen zaubern aus der Fülle ihrer Erfahrung alltägliche Unverschämtheiten und präsentieren dem Publikum eine breite Palette von Köstlichkeiten aus Tanz, Mimik und Poesie. Unaufdringlich und betörend humorvoll.

Augenzwinkernd reflektieren sie menschliche Gewohnheiten, Ticks, Beziehungen und andere Unzulänglichkeiten. Sie verdichten Erlebtes und Gesehenes auf Minutenlänge und transformieren es in ihrer eigenen Tanzsprache auf die Bühne. Sparsam gewählte Requisiten, raffiniert einfache Kostüme und eine kleine kreisrunde Tanzfläche schaffen Situationen und Schauplätze an denen das Leben auf seine ab- und artige Weise stattfindet.

Nicht zu vergessen, der zurückhaltende Herr im grauen Anzug. Voller Bewunderung und Anerkennung gegenüber der künstlerischen Leistung seiner Tänzerinnen, moderiert, kommentiert und interpretiert er auf seine eigene unwiderstehliche Art die Vielzahl der kurzen Tanzstücke. Zusammen räsonieren sie über die kleinen Niederlagen, Triumphe des Alltags und die grossen Gesten der Kunst. Und mit der Zeit wächst der liebenswürdige und schüchterne Ansager über sich selbst hinaus und scheint seine Tänzerinnen vor Bewunderung immer mehr zu erdrücken, bis die beiden Frauen schliesslich ihre ganz eigene Interpretation des Herrn im grauen Anzug präsentieren und doch noch über den viel zu engen Bewegungs-Radius hinauswachsen.

Ein Muss für all Jene, die Tanz normalerweise umgehen.

Motivation / Entstehung - Les amuse bouches nach oben
«Nach meinen elf abendfüllenden Produktionen auf grossen Bühnen entwickelte sich in den letzen Jahren eine grosse Lust auf Verdichtung in Bezug auf Zeit und Raum.
Anstatt ein 50 bis 70 Minuten dauerndes Stück, das eine Bühne von acht mal zehn Meter braucht, wollte ich kürzest Stücke kreieren, die in einer kürzest Zeit von eins bis fünf Minuten stattfinden und die eine minimale Fläche von vier mal vier Meter benötigen, respektive einen Radius von 2 Meter.

Wenn ich ins Theater gehe und mir Tanzproduktionen anschaue, mische ich mich danach bewusst unters Publikum um sie zu belauschen, was sie beschäftigt. Hier ein kleine Zusammenfassung.
‚Sie würden zu wenig berühren oder vermitteln. Oft fehlt die Inspiration, die sich auf die Zuschauer übertragen könnte. Es fehle der Anknüpfungspunkt zum realen Leben. Und es dauere immer so lange. Es würde zu lange an einer Idee geblieben, von der man oft nicht einmal sehen könne woher diese überhaupt kam. Es hinterlasse beim Publikum den fahlen Beigeschmack, dass sie halt zu wenig gebildet seien um diese Kunst zu verstehen.’
Dies ist bestimmt keine Motivation ins Theater zu gehen und sich mit Tanz auseinander zu setzen.

Ich möchte den Leuten auf der Bühne einen Anknüpfungspunkt zum Alltag geben und sie für den Tanz begeistern, weil ich glaube, dass Tanz etwas Universelles hat, wenn es etwas mit den Menschen zu tun hat. Wenn das Publikum nahe beim Tanz sein kann und die Möglichkeit hat, an einem Abend ganz verschiedene Aspekte und Inspirationen von Tanz zu sehen. Beispielsweise einen Tanz der nicht nur das elitäre Tanzpublikum anspricht, sondern auch einer breitere Bevölkerung neugierig macht, bin ich der Überzeugung, dass sie sich dadurch wieder an den Tanz wagen und etwas ganz Neues sehen wollen.»

Brigitta Schrepfer
Tanz Maja Brönnimann, Brigitta Schrepfer
Schauspiel Peter Zimmermann
Idee / Choreographie Brigitta Schrepfer
Dramaturgie Norina Nobashari
Original Musik Michael Wernli, weitere Stücke von: Pascal Comelade, Anton Bruhin, Penguin Cafe Orchestra, Tin Had Trio
Kostüme Judith Steinmann
Idee / Konzept Bühnenbild Brigitta Schrepfer
Realisation Bühnenbild Anet Erismann, Martin Leuenberger
Lichtdesign Anutoshen Huer
Technik Fiona Zolg
Grafik Esther Studerus
Dauer ca. 60 Minuten
Bühnengrösse Minimal: 4.5 m breit, 5 m tief & 3.3 m hoch Mit ansteigender Tribüne oder genügend hoher Bühne, damit das Publikum auf den Boden der Bühne sieht.
 
Factsheet über Les amuse bouches
Medienstimmen - Les amuse bouches nach oben

Vollendete Harmonie

Die Tänzerinnen Maja Brönnimann und Brigitta Schrepfer servieren mit «Les amuse bouches» kleine Köstlichkeiten in vollendeter Harmonie. Wachsen zu sich wandelnden Körperskulpturen, verschmelzen zu skurrilen Gebilden. Oder erinnern an Püppchen aus alten Musikautomaten, die in stereotypen, synchronen Bewegungen über die Bühne rotieren.

Genial ist auch das endgültige Mutieren zum willenlosen Wesen, wenn Brigitta Schrepfer ihre scheinbar kraftlosen Glieder als fremdbestimmte Puppe von Maja Brönnimann steuern lässt. Spannend auch der getanzte Mutter-Terror, welcher den verklemmten Sohn auf die rechte Bahn bringen soll.

(Oltener Tagblatt, 11.3.08)

«Die griechische Wortbildung SOMAFON heisst auf Deutsch Körper-Stimme. Diese beherrschen die zwei tanzenden Frauen. Vom barbiehaften Posieren, in der die Zeit stillsteht, bis zu rasanten, artistisch-synchronen Sprüngen. Sie wirbeln durch den Raum, balancieren ihre Körper, vereinigen sich in der Bewegung, lösen sich wieder. Die Begriffe Langsamkeit und Schnelligkeit verlieren ihre Bedeutung. Nicht Körperbeherrschung, die Sprache des Körpers fasziniert.»
(Werdenberger & Obertoggenburger, 17.5.06)

Auf einem Radius von minimalen 1,5 Metern vollbringt das Tanz-Ensemble SOMAFON Grossartiges.
(Schweizer Illustrierte, 30.1.06)

Zusammen räsonieren die Protagonisten so über die kleinen Niederlagen und Triumphe des Alltags oder die grossen Gesten der Kunst. Und so ganz nebenbei kommen da viele Fragen zur Sprache, die sich das Publikum mitunter in zeitgenössischen Tanzvorstellungen stellen mag.
(Tages Anzeiger, Bellevue, 8.2.06)

Darauf präsentieren die jungen Tänzerinnen Moni Wespi und Maja Brönnimann in knallbunten Kleidern ein bis vierminütige Miniaturen, erotisch, ironisch oder minimal.
(Neue Zürcher Zeitung, 10.2.06)

Sie verdichten Erlebte und Gesehenes und transformieren es in ihre Tanzsprache. Sparsam gewählte Requisiten, raffiniert einfache Kostüme und eine kleine kreisrunde Tanzfläche schaffen Situationen und Schauplätze, an denen das Leben auf seine ab- und artige Weise stattfindet.
(Südostschweiz, 16.2.06)

Medienartikel über Les amuse bouches
Werbematerial - Les amuse bouches nach oben
FlyerPlakat
Videosequenz - Les amuse bouches nach oben
Technik - Les amuse bouches nach oben


Technischer Rider als PDF-File zum runterladen.
Beleuchtungsplan
Bühne - Les amuse bouches nach oben

Bühne: Schwarz ausgehängt, oder einfach dunkel bemalt. Darf nicht weiss sein.

Bühnengrösse: Minimal: 4.5 m breit, 5 m tief & 3.3 m hoch
Mit ansteigender Tribüne oder genügend hoher Bühne, damit das Publikum auf den Boden der Bühne sieht.

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